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Klettersteig leicht

Klettersteig Hoher Dachstein

Randkluft - Aufstieg

randkluftsteig-b-und-schulteranstiegrandkluftsteig-b-und-schulteranstieg

Startpunkt: Dachsteinwarte
Ankunftspunkt: Hoher Dachstein
Schwierigkeitsgrad:leicht

Gehzeit: 1 Stunde - 1.5 Stunden
Zustieg ca. 40 Minuten
Wegbeschaffenheit: Schotter, Fels/Geröll, Gletscher, exponierte Stellen
Ausrüstung: Klettersteigsicherung, Steinschlaghelm, feste Bergschuhe, bei Vereisung Steigeisen und Pickel.

Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September

Tourenbeschreibung:

Der Gipfel des Hohen Dachsteins (2.996 Meter) ist mit 3 Klettersteigen erschlossen.

  • von Osten: Schulter-Anstieg (Schwierigkeit B, Zeit 2 Stunden)
  • von Norden: Randkluft-Anstieg (Schwierigkeit B, Zeit 1 Stunde)
  • von Westen: Westgrat (Schwierigkeit A/B, Zeit 1,5 Stunden)

Ein Bericht über einen Aufstieg über die Randkluft gibt es bereits aus dem Jahr 1841. Diese Klettersteig-Variante ist auch heute noch die am stärksten frequentierte. Wer die Möglichkeit hat, sollte deswegen die Tour an einem Wochentag in Angriff nehmen und möglichst früh am Morgen aufbrechen (erste Bergfahrt der Gletscherbahn um 7.50 Uhr). Nur so kann man die landschaftliche Schönheit auf dem Hunerkogel in Ruhe genießen.

Obwohl viele Bergsteiger in diesem Bereich unterwegs sind und man sich gelegentlich etwas in Geduld üben muss, sollte man die entsprechende Kletter-Erfahrung für diesen hochalpinen Aufstieg mitbringen.

Zustieg:

Ausgangspunkt des Klettersteiges über die Randkluft ist die Dachsteinwarte auf 2.741 Metern Seehöhe. Von hier gelangt man in wenigen Minuten zum Einstieg in die "Schulter" und nach insgesamt ca. 30 Minuten über den Gletscher hinauf bis zum unteren Ende der Gipfelschlucht. Auf Gletscherspalten muss man beim Anstieg besonders aufpassen.

Steigverlauf:

Der Steig verläuft zunächst ca. 15 Meter nach rechts und führt anschließend im Bereich der Schlucht bis zum Gipfel. Lose Steine sind hier zu beachten. Der Anstieg ist mit massiven Ringhaken und Torstahlbügeln gut gesichert. Die Verwendung eines Seils empfiehlt sich.

Abstieg:

Auf dem selben Weg zurück. Bei Stauungen empfiehlt sich der Abstieg über den nicht so steilen Westgrat und dann zurück über die Steinerscharte.